Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Du hast dein Zuhause schön eingerichtet, Möbel umgestellt, Farben ausprobiert und trotzdem fehlt etwas. Es wirkt einfach nicht so gemütlich und stimmig, wie du es dir wünschst.
Genau darum geht es in meinem Buch „Zuhause endlich wohlfühlen“. Darin zeige ich dir, wie Feng Shui dir dabei helfen kann, deine Räume bewusster zu gestalten und ein Zuhause zu schaffen, in dem du dich wirklich wohlfühlst.
In diesem Beitrag möchte ich dir einen kleinen Einblick in das Buch geben und eine Leseprobe mit dir teilen. Sie stammt aus dem Kapitel „Warum wird mein Zuhause einfach nicht gemütlich?“ und zeigt dir, warum Räume viel stärker auf uns wirken, als wir oft denken.
Wenn dir die Leseprobe gefällt, findest du mein Buch „Zuhause endlich wohlfühlen“ überall wo es Bücher gibt: auf Amazon, Thalia, Hugendubel und Co oder direkt bei deinem lokalen Buchhändler.
Hier kannst du dir die Podcast Folge anhören:
Inhalt
Ich kann mich noch gut erinnern: Als ich damals meine Feng Shui Ausbildung gemacht habe, habe ich mir unzählige Feng Shui Bücher gekauft.
Die meisten davon haben mich ehrlich gesagt nicht angesprochen. Weder vom Design noch von der Art, wie es angewendet wurde. Es war entweder nicht alltagstauglich oder die Vorschläge haben überhaupt nicht zu modernem Wohnen gepasst. Ich habe immer schon gerne eingerichtet und vor meinem BWL-Studium sogar kurz Architektur studiert.
Ich fand dann vor allem im englischsprachigen Raum einige Feng Shui Bücher, die mir von der Art und Weise, wie sie geschrieben wurden, sehr gefallen haben. Leider waren sie vom fachlichen Standpunkt meist nur mit Fokus auf das vereinfachte Feng Shui mit dem 3-Türen-Bagua.
Und schon damals wusste ich: Ich muss ein Buch schreiben.
Das Buch, das ich mir selbst am Anfang meiner Feng Shui Reise gewünscht hätte. Ein Buch, das dir Feng Shui so erklärt, dass du es verstehst, dass es sich leicht anfühlt und vor allem, dass du es sofort umsetzen kannst.
Und als ich dann die erste Ausgabe von meinem Buch 2024 veröffentlicht hatte – damals noch unter dem Titel „Dein Einstieg in modernes Feng Shui“ – habe ich unzählige Nachrichten bekommen, dass mein Buch ihnen endlich einen alltagstauglichen Zugang zu dieser uralten Naturlehre geben konnte.
Von Frauen, die sich oft schon Jahrzehnte immer wieder mal mit Feng Shui beschäftigt hatten. Und natürlich auch über die tollen Ergebnisse und wie viel wohler sie sich seitdem in ihrem Zuhause fühlen.
Jetzt habe ich das Buch in einer komplett überarbeiteten Neuauflage neu herausgebracht und möchte dir in diesem Beitrag eine kleine Leseprobe daraus exklusiv zur Verfügung stellen:
Warum wird meine Zuhause einfach nicht gemütlich?
Einen Satz höre ich immer wieder: „Egal, was ich mache, wie oft ich die Einrichtung umstelle und die Farben ändere, es wird einfach nicht gemütlich. Irgendetwas fehlt, das Wohnzimmer fühlt sich nicht gut an, aber ich weiß einfach nicht, woran es liegt.“
Kennst du das? Dein Zuhause ist eigentlich schön eingerichtet, aber irgendetwas passt nicht. Du hast Möbel umgestellt, neue Farben ausprobiert, dich von Interior-Magazinen und Instagram-Kanälen inspirieren lassen. Auf den Bildern sieht alles harmonisch und einladend aus. Aber bei dir zuhause fehlt genau dieses Gefühl. Manche Räume wirken unruhig, andere schwer und düster. Und manchmal hast du einfach das Gefühl, nie richtig abschalten zu können, auch wenn du eigentlich zuhause bist.
Das liegt daran, dass Räume direkt auf unser Nervensystem wirken. Unser Gehirn nimmt ständig und unbewusst wahr, wie ein Raum aufgebaut ist: Licht, Farben, Möbelpositionen, Ordnung oder Chaos. Wenn diese Faktoren nicht harmonisch zusammenspielen, bleibt unser Körper in einem Zustand leichter Anspannung. Wir kommen nicht wirklich zur Ruhe. Der Farbforscher Prof. Dr. Axel Buether von der Bergischen Universität Wuppertal hat genau das wissenschaftlich belegt: Farben, Licht und Raumgestaltung wirken sich messbar auf unseren Körper aus – auf Blutdruck, Stimmung und Wohlbefinden.
Aber unsere Räume wirken noch auf einer weiteren Ebene. Im Feng Shui geht man davon aus, dass unsere Umgebung auch energetisch mit unserem Leben verbunden ist. Manche Menschen bemerken z. B., dass sich genau dort Gerümpel ansammelt, wo bestimmte Lebensthemen gerade schwierig sind: sei es in Beziehungen, Finanzen oder Gesundheit.
Ob Zufall oder nicht: Wenn wir beginnen, unsere Räume bewusster zu betrachten und zu verändern, verändert sich oft mehr als nur die Einrichtung. Genau diese Zusammenhänge schauen wir uns in diesem Buch Schritt für Schritt an.
Die Wirkung deiner Räume
Unser Zuhause ist mehr als nur ein Ort zum Wohnen. Es ist der Ort, an dem wir auftanken, zur Ruhe kommen und Kraft sammeln. Wenn unsere Räume harmonisch gestaltet sind, kann unser Nervensystem wirklich entspannen. Wir schlafen besser, können klarer denken und fühlen uns insgesamt ausgeglichener.
Gleichzeitig spiegeln unsere Räume oft auch unser Leben wider. Unordnung und zu viele Dinge reflektieren häufig ein Leben, das sich durch zu viele Verpflichtungen und eine scheinbar endlose To-do-Liste chaotisch und überladen anfühlt.
Ein unordentlicher Arbeitsplatz erschwert konzentriertes Arbeiten, und ein unruhiges Schlafzimmer kann unseren Schlaf beeinflussen. Viele Menschen berichten, dass sich nach Veränderungen in ihren Räumen auch andere Dinge im Leben müheloser anfühlen: Entscheidungen fallen leichter, Beziehungen entwickeln sich positiver oder es tauchen neue Möglichkeiten auf.
Feng Shui ist deshalb nicht nur eine Methode zum harmonischen Einzurichten, sondern ein Werkzeug, um unser Umfeld bewusst zu gestalten und uns damit selbst zu unterstützen.
Was ist Feng Shui eigentlich?
Feng Shui ist ein jahrtausendealtes Naturwissen über die Wirkung von Räumen auf den Menschen und sein Wohlbefinden. Im Kern geht es darum, unsere Wohn- und Arbeitsräume so zu gestalten, dass die Energie, im Feng Shui „Chi“ genannt, frei und harmonisch fließen kann. Wenn Energie in einem Raum gut fließt, wirkt dieser ruhiger und wir fühlen uns dort automatisch wohler. Wir können uns besser entspannen, konzentrierter arbeiten und uns wirklich erholen.
Feng Shui hilft aber auch dabei, Ziele zu erreichen. Jeder Bereich im Zuhause steht energetisch für einen Lebensbereich: Liebe, Geld, Familie, Karriere. Wenn du weißt, wie dies funktioniert, kannst du deine Räume als persönliches 3D-Vision Board einsetzen und so die Erfüllung deiner größten Wünsche fördern.
Dabei geht es nicht darum, dass alles perfekt nach Feng Shui ausgerichtet sein muss, denn das ist nicht möglich. Feng Shui ist vielmehr deine persönliche energetische Toolbox: Du nimmst dir heraus, was du umsetzen kannst und was sich für dich richtig anfühlt. Mein Rat ist immer: Setze keine Feng Shui Regel um, wenn sie dir nicht gefällt. Damit du dich in deinem Zuhause wohlfühlst, muss es dir natürlich auch gefallen. Schon kleine Änderungen können dabei Unglaubliches bewirken.
Feng Shui hilft dir dabei, wieder feinfühliger zu werden, deine Intuition wahrzunehmen und dich mit den natürlichen Rhythmen und universellen Kräften zu verbinden. Das wirkt sich auf die körperliche und mentale Gesundheit aus. Du erlaubst dir, Entscheidungen nicht mehr ausschließlich mit dem Verstand, sondern auch mithilfe deiner Intuition zu treffen.
Feng Shui muss nicht esoterisch sein
Wenn du bereits erste Erfahrungen mit Feng Shui gemacht oder das ein oder andere Buch dazu gelesen hast, kann es gut sein, dass dir manche Tipps nicht ganz zugesagt haben. So ging es mir am Anfang auch.
Ich habe einen Glaskristall in mein Fenster gehängt und sogar ein Windspiel an der Eingangstür befestigt, weil ich gelernt hatte, dass das positive Energie anziehen soll. Gleichzeitig konnte ich mir kaum vorstellen, dass solche Dinge wirklich entscheidend sein sollen, damit Feng Shui funktioniert. Also begann ich, tiefer zu suchen: in Büchern, Ausbildungen und durch Ausprobieren.
Und ich kann dich beruhigen: Diese typischen Feng Shui Figuren brauchst du nicht. Es sind kein Windspiel, kein Glaskristall und kein kitschiges Holz-Delphinpaar notwendig. Viele dieser Empfehlungen sind kulturelle oder geschmackliche Interpretationen, aber kein Muss. Wenn du einmal verstanden hast, wie Energie in deinen Räumen funktioniert, gibt es unzählige Möglichkeiten, Feng Shui passend zu deinem eigenen Stil umzusetzen. Richtiges Feng Shui sieht man oft gar nicht bewusst, man kann es jedoch spüren.
Dieses Buch vermittelt dir dieses zeitlose Wissen auf eine moderne, einfache und alltagstaugliche Weise. Es ist genau das Buch, das ich mir selbst gewünscht hätte, als ich begann, mich mit Feng Shui zu beschäftigen. Damals war ich von den vielen, oft widersprüchlichen Tipps sehr verunsichert. Manche Bücher waren so theoretisch, dass ich nicht wusste, wie ich die Inhalte praktisch umsetzen sollte. Andere haben mir mit strengen Regeln fast die Freude an meinem Zuhause genommen. Genau deshalb möchte ich dir einen anderen Zugang zeigen: verständlich, alltagstauglich und ohne starre Regeln.
Mein Weg zu Feng Shui
Vor einigen Jahren ging es mir selbst noch wie vermutlich vielen Menschen, die dieses Buch gerade lesen. Ich habe meine Couch unzählige Male umgestellt, bis sich eine Variante endlich gut anfühlte. Ich konnte mich nicht für die richtigen Vorhänge entscheiden und überlegte immer wieder, welche Farben oder Möbel wohl besser passen würden. Also blieben meine Fenster lange ohne Vorhänge und wir lebten mit provisorischen Möbeln, die eigentlich nur als Übergangslösung gedacht waren.
Mein Mann und ich sind 2012 beruflich in die USA gezogen, damals noch zu zweit und mit sieben Koffern. Nach fünf Jahren und der Geburt unserer zweiten Tochter entschieden wir uns, zurück nach Österreich zu kommen. Aus den sieben Koffern war ein ganzer Container geworden. Als wir wieder in unserem Haus ankamen, war plötzlich alles voll: Auf einmal standen dort Möbel und Dinge aus zwei Lebensphasen. Ich fühlte mich müde und überfordert. Unser vollgestopftes Haus nahm mir förmlich die Luft zum Atmen.
Also begann ich auszumisten. Schon in den USA hatte ich mich mit Minimalismus beschäftigt und das Buch von Marie Kondo gelesen. Ich erinnerte mich, wie toll es sich angefühlt hatte, in einem Haus zu leben, in dem man nur das hatte, was man wirklich brauchte und liebte. Mit zwei Kleinkindern hatte ich wenig Zeit. Also googelte ich nach Anleitungen zum Ausmisten. Was ich dabei herausfand, veränderte für mich alles.
Ich lernte, dass Ausmisten ein wesentlicher Bestandteil von Feng Shui ist und dass es eine energetische Erklärung dafür gibt, dass uns viele Dinge so müde machen und wir uns nach dem Ausmisten plötzlich leichter und voller Energie fühlen. Feng Shui geht dabei noch einen Schritt weiter als Aufräum-Methoden wie die von Marie Kondo: Es betrachtet nicht nur unsere emotionale Bindung zu Dingen, sondern auch die energetische Wirkung, die Gegenstände und Räume auf uns haben.
Für mich stand fest: Ich wollte unser Haus nach dieser uralten Lehre einrichten. Da ich damals keinen Feng Shui Berater fand, mit dem es sich wirklich stimmig anfühlte, entschied ich mich, selbst eine Ausbildung zur Feng Shui Beraterin zu machen. Damals hätte ich mir nie vorstellen können, dass ich das einmal hauptberuflich machen würde.
Heute bin ich Feng Shui Expertin, Unternehmerin und Autorin. In meinem Podcast und auf Instagram begleite ich Menschen dabei, ihr Zuhause und damit oft auch ihr Leben ein Stück leichter und schöner zu machen. In meinen Onlinekursen gehe ich noch einen Schritt weiter: Dort lernst du die Anwendung von Feng Shui so tiefgehend und alltagstauglich, dass du am Ende dein eigener Feng Shui Berater bist.
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Ich hoffe, die Leseprobe aus meinem Buch hat dir gefallen und du hast nun Lust, weiterzulesen und dein Zuhause mit Feng Shui zu deinem Lieblingsort zu machen. 👉 Buch jetzt bestellen

